Unsere Wohnquartiere

1712 ging erstmals eine ständige Postlinie von Berlin nach Frankfurt (Oder) in Betrieb. Kurz darauf siedelte Preußenkönig Friedrich II im Rahmen des großen Einwanderungsprogramms von 1748 drei Pfälzer Familien „auf dem Buchhorst“ an. Von hier aus entstand und vergrößerte sich diese Siedlung und wird heute Neu Buchhorst genannt. Speziell die Nähe zu Karutzsee und Wald machen das Quartier für alle jeden Alters, die Ruhe suchen und der Natur ganz nah sein wollen, attraktiv.

Auf Infrastruktur muss dennoch nicht verzichtet werden: Einkaufmöglichkeiten, ein Kindergarten und eine Schule sind in wenigen Gehminuten zu erreichen. Und eine Bushaltestelle ermöglicht das Erreichen des Zentrums oder Bahnhofs in kürzester Zeit, so dass alle wichtigen Erledigungen bequem auch ohne Auto getätigt werden können.

Die meisten Objekte in Neu Buchhorst sind modernisierte 5-Geschosser.

Auf Befehl von Friedrich II erfolgte die Anlage einer großen Maulbeerbaumplantage, die einst von zwei Kolonistenfamilien besiedelt wurde. Der Grundstein für das heutige Zentrum Erkners war gelegt – noch heute erinnert der letzte erhalten gebliebene Maulbeerbaum an der Ecke Friedrichstraße / Wollankstraße daran. Er ist inzwischen umgeben von Mehrfamilienhäusern, die das Wohnquartier prägen. Die WGE hat die Tradition der Maulbeerbäume wieder aufgenommen und in den letzten Jahren vier junge Maulbeerbäume gepflanzt. Übrigens: Die traditionsreichen Maulbeerbäume sind identitätsstiftend auch im Logo der WGE wie im Wappen der Stadt Erkner wiederzufinden.

Fast alle denkbaren Erledigungen, wie Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kitas, Bus- und S-Bahnhof, Rathaus, Sportzentrum wie auch Kino sind hier fußläufig erreichbar. Und wem das Leben im Zentrum zu manchen Zeiten zu lebendig wird, findet wunderbare Ruhe im Rathauspark mit angrenzendem Dämeritzsee – Sonnenuntergänge und Naturgenuss garantiert. Spaziergänger werden den „Bretterschen Graben“ lieben, der Im Rathauspark als kleiner Wanderweg beginnt. Er verbindet den Dämeritzsee mit der Spree und ist zu jeder Jahreszeit einen Spaziergang wert.

Dieses Wohngebiet besteht hauptsächlich aus 5-geschossigen Plattenbauten, hat aber durch mehrere alte Mehrfamilienhäuser und natürlich die Neubauten den Charme eines Mixes aus alt und neu.

Nach dem 1. Weltkrieg entstand die heutige Bahnhofssiedlung. Der Siedlerweg mit dem Siedlerplatz bildeten das Herz der Siedlung. Viele kleine Geschäfte ließen sich in der Folgezeit nieder, darunter Herrenschneider und Seifenmacher, Zigarrenhändler und eine Kunst- und Bücherstube. Auch wenn heute hier nur noch wenige, kleine Gewerbe zu finden sind, muss auf Einkaufsmöglichkeiten nicht verzichtet werden.

Supermärkte sind in 5 bis 10 Gehminuten erreichbar wie auch der Bus- und S-Bahnhof Erkner. Ins Stadtzentrum fährt bequem ein Bus. Vor allem Naturliebhaber und Ruhesuchende werden im angrenzenden Berliner Forst ebenso fündig wie am Ufer des nahegelegenen Flakensees. Letzterer kann zu Fuß wunderbar umrundet werden, kleine Rastplätze und Restaurants laden zum Verweilen und Erholen ein.

Die Objekte der Bahnhofsiedlung sind zum überwiegenden Teil 3-Geschosser, die in den 1950/60er Jahren erbaut worden.